Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bedingungen für die Nutzung der Plattform PresseHub24.

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform PresseHub24 durch Unternehmen, Verbände, Agenturen und deren Mitarbeitende.

2. Leistungsumfang

Der jeweils gebuchte Tarif bestimmt Nutzerzahl, Kontaktvolumen, Anzahl der Aussendungen, Versand-Reichweiten-Credits, KI-Aktionen und Zusatzfunktionen. Der aktuelle Leistungsumfang ist auf der Preisseite und im Abrechnungsbereich einsehbar.

3. Pflichten der Nutzenden

Nutzende versichern, dass sie für die eingespielten Kontaktdaten über eine zulässige Rechtsgrundlage verfügen, Quellen dokumentieren und Widersprüche beachten. Der Versand unerwünschter Werbung ist untersagt.

4. Vertragsschluss

Die Darstellung der Tarife stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab; der Vertrag kommt mit der Bestätigung durch den Anbieter oder mit Freischaltung des Tarifs zustande. Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden per E-Mail übermittelt.

5. Preise, Abrechnung und Zahlungsverzug

Alle Preise verstehen sich in Euro zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Abrechnung erfolgt im Voraus für die gewählte Periode; nicht verbrauchte Reichweiten-Credits verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats, soweit im Tarif nichts anderes geregelt ist. Die Abrechnung erfolgt über den jeweils im Bestellprozess ausgewiesenen Zahlungsdienstleister. Bei Zahlungsverzug kann der Zugang nach erfolgloser Mahnung vorübergehend gesperrt werden.

6. Laufzeit und Kündigung

Verträge werden je nach Bestellung mit monatlicher oder jährlicher Laufzeit geschlossen und verlängern sich automatisch um dieselbe Periode, wenn nicht spätestens 30 Tage vor Laufzeitende gekündigt wird. Gegenüber Verbrauchern gilt nach automatischer Verlängerung eine jederzeitige Kündbarkeit mit einer Frist von einem Monat (§ 309 Nr. 9 BGB). Die Kündigung ist über die Kündigungsschaltfläche im Abrechnungsbereich (§ 312k BGB) oder in Textform an info@bvsv-gewerbezentrum.de möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Verfügbarkeit und Wartung

Angestrebt wird eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresmittel, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster und Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Ausfälle von Hosting-, Zahlungs- oder E-Mail-Dienstleistern).

8. Nutzungsrechte und Inhalte

Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform. Die Rechte an eingestellten Inhalten (Pressemitteilungen, Medien, Kontaktdaten) verbleiben beim Kunden; er räumt dem Anbieter die zur Leistungserbringung erforderlichen Nutzungsrechte ein und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidrigen Inhalten oder unzulässigen Aussendungen resultieren.

9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt ergänzend die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (Seite „AVV“), die Bestandteil dieses Vertrags ist.

10. Haftung

Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz wird unbeschränkt gehaftet. Bei einfacher Fahrlässigkeit wird nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden gehaftet.

11. Änderungen dieser Bedingungen

Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamkeitsdatum, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Wirkung wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Im Widerspruchsfall kann jede Partei zum Wirksamkeitsdatum kündigen.

12. Verbraucher

Das Angebot richtet sich an Unternehmen. Schließt ausnahmsweise ein Verbraucher (§ 13 BGB) einen kostenpflichtigen Vertrag, gilt zusätzlich die Widerrufsbelehrung. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern werden durch diese Bedingungen nicht eingeschränkt.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Aufenthaltsstaats unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

14. Vertragssprache und Gerichtsstand

Vertragssprache: Deutsch Gerichtsstand: Ludwigshafen am Rhein, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist Plattform der EU zur Online-Streitbeilegung: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand / Version: 2026-08-17